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Mittwoch, 15. Juli 2026

BASF verkauft Silikatgeschäft an PQ

Der Chemiekonzern BASF hat sein Silikatgeschäft an den US-Konzern PQ verkauft. Diese Entscheidung folgt strategischen Überlegungen und soll die Effizienz steigern.

Niko Schneider··1 Min. Lesezeit

Der Chemiekonzern BASF hat sein Silikatgeschäft an den US-Konzern PQ verkauft, ein Schritt, der sowohl auf strategische Überlegungen als auch auf eine Neuausrichtung von BASF hinweist. Die Übernahme soll im ersten Quartal 2024 abgeschlossen sein und umfasst nicht nur die Produktionsstandorte, sondern auch die entsprechenden Mitarbeiter und Technologien, die zum Portfolio von BASF gehörten. Damit zieht sich der Konzern aus einem Bereich zurück, der in den letzten Jahren zunehmend unter Druck geraten war, sowohl durch steigende Rohstoffpreise als auch durch einen intensiven Wettbewerb.

Die Entscheidung, das Silikatgeschäft abzugeben, könnte als pragmatischer Schritt gewertet werden. BASF hat in der Vergangenheit immer wieder betont, sich auf die stärken Kernkompetenzen konzentrieren zu wollen. Während der Silikatmarkt durchaus Potenzial birgt, ist es offensichtlich, dass die Rahmenbedingungen weniger günstig sind als noch vor einigen Jahren. PQ, das sich auf Spezialchemikalien spezialisiert hat, könnte hingegen von dieser Übernahme profitieren, indem es seine Produktpalette diversifiziert und seine Marktanteile in Europa ausweitet. Für BASF bleibt abzuwarten, ob sich diese Entscheidung als weitsichtig erweist oder ob man in ein paar Jahren feststellen muss, dass die Rückkehr in ein solches Geschäftsfeld unter veränderten Bedingungen doch attraktiver wäre.